Das Bild Pfingstwunder - Idensen stammt aus "Die Sigwardskirche" (hrsg. Freundeskreis Sigwardskirche Idensen e.V., Hamburg .o.J. S. 21)

Das Bild Bernhard Heisig, Neues vom Turmbau 1977, ist dem Schulbuch Mittendrin 5/6 (hrsg. Bosold, I./Michalke-Leicht, W.) München 2012 S. 107 entnommen.

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Gottesdienste







Gedanken von Pfarrer Andreas Körner zum Marienmonat

Das Bild von Gerd Winner begleitet mich schon seit vielen Jahren. Das besondere an diesem Bild ist, das Gerd Winner durch seine Drucktechnik die alte Marienstatue neu in Szene setzt und diese mit dem Gekreuzigten verbindet.
Für mich ist es dadurch eine österliche Darstellung geworden, die das tiefe Geheimnis der Menschwerdung Gottes durch Maria, wie wir es im Großen Glaubensbekenntnis sprechen, sichtbar macht.
"… Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt …"
Das schlichte "… mir geschehe, wie du es gesagt hast"(Lk 1,38) von Maria zum Engel, ist sozusagen ihr "JA" zur Botschaft Gottes. Auch wenn Maria nicht versteht, warum sie auserwählt ist, ein Kind zu bekommen, macht ihre Zustimmung unser Heil möglich.
Sie hält Jesus als Kind auf ihrem Arm. Der rote Doppeldruck macht für mich die Liebe zum Kind, aber auch zu Gott deutlich. Maria vertraut, auch wenn sie nicht alles versteht. Sie liebt, auch wenn es unbegreiflich und herausfordernd in ihrem Leben ist.
Lukas beschreibt auch schwierige, sorgenvolle und leidvolle Situationen in ihrem Leben. Die Herbergssuche vor der Geburt, der 12-jährige Jesu im Tempel, den sie 3 Tage gesucht hat - und schließlich steht sie unter dem Kreuz ihres Sohnes.
Wie keine andere ist sie hineingenommen in den Heilsplan Gottes und doch, häufig kann sie nicht be-greifen, was gerade geschieht. Lukas schreibt dann "sie bewahrt es in ihrem Herzen". Vieles, was sie mit ihrem Sohn erlebt und im Herzen bewahrt, wird nach der Auferstehung für sie greif-bar.
Wer auf Maria schaut sieht nicht nur die Mutter Jesu, sondern wie das Bild zeigt, weist sie durch ihr Leben auf den Gekreuzigten und Auferstandenen hin. So wird sie Urbild und Vorbild des Glaubens. So wird ihr Sohn ihr Heiland.
Dies drückt für mich folgendes österliche Marienlied wunderschön aus: "… Wo ist, o freudenreiches Herz, Halleluja, wo ist dein Weh, wo ist dein Schmerz? Halleluja. Wie wohl ist dir, o Herz, wie wohl, Halleluja, nun bist du aller Freuden voll. Halleluja. Halleluja, Halleluja, Halleluja. Sag an, Maria, Jungfrau rein, Halleluja, kommt das nicht von dem Sohne dein? Halleluja. Ach ja: Dein Sohn erstanden ist, Halleluja, kein Wunder, dass du fröhlich bist. Halleluja. Halleluja, Halleluja, Halleluja. … " (Friedrich Spee 1623 / Gotteslob 533)
Der österliche Hallelujaruf im Lied macht die Freude der Auferstehung deutlich. Die ganze Heils -Botschaft Gottes wird spürbar. Als Christen können wir, wie Maria, die Botschaft Gottes nur vom Gekreuzigten und Auferstandenen her verstehen. ER berührt unser Herz und erfüllt uns mit Freude. Nur so können wir mit Maria in den Osterjubel einstimmen.
Wie sehr unser Heil nur im Blick auf das Kreuz zu verstehen ist, macht auch der Brief des Apostels Petrus am 4. Sonntag der Osterzeit deutlich. Er schreibt: "Er hat unsere Sünden mit seinem eigenen Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot sind für die Sünde und leben für die Gerechtigkeit. Durch seine Wunden seid ihr geheilt. Denn ihr hattet euch verirrt wie Schafe, jetzt aber habt ihr euch hingewandt zum Hirten und Hüter eurer Seelen." (1 Petr 2,24-25)
Erfülltes und geheiltes Leben, so Petrus, ist nur über das Kreuz und den Gekreuzigten möglich. Nur wer sein Leben anschaut, auch mit dem Leid, mit dem Kreuz seines Lebens, kann wirkliche Heilung erfahren. Nur so kann Christus mir zum Hirten und Hüter meiner Seele werden.
Im Monat Mai erblüht die ganze Schöpfung Gottes zum Leben. Alles wird lebendig. Schauen wir auf Maria und begreifen mit ihr, dass Christus, der gute Hirt und Hüter meiner Seele, gekommen ist, "damit ich das Leben habe und es in Fülle habe". (nach Joh 10,10)
Ihr Pfarrer Andreas Körner


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